Neue Arbeit in Südafrika
Derzeit
finden die Konzepte der Neuen Arbeit in Südafrika sicherlich
den fruchtbarsten Boden. Seit zweieinhalb Jahren berät Frithjof
Bergmann die südafrikanische Regierung bezüglich der
praktischen Einführung von Konzepten der Neuen Arbeit. Nun
sind wir an einem Punkt, an dem es sich lohnt, erste Ergebnisse
vorzustellen.
Ende 2004 hat in Südafrika zum ersten Mal ein "National
Economic Development Forum" stattgefunden – unter Einbezug
sieben relevanter Ministerien, mit Unterstützung der Friedrich
Ebert Stiftung. Die Veranstaltung, die in einer Vielzahl von Workshop
seit etlichen Monaten vorbereitet wird, zielt auf eine Neuorientierung
wirtschaftlicher Entwicklung in Südafrika.
Im Kontext des "The Eradication of Poverty"-Programmes
der südafrikanischen Regierung setzt Frithjof Bergmann den
Akzent auf den Einsatz von "Advanced Technology for the Eradication
of Poverty". Unter Federführung des Ministeriums für
Wissenschaft und Technologie werden die Regierungsvertreter auf
dem nationalen Forum zusammenkommen, um sich über neue Wege
der wirtschaftlichen Entwicklung Südafrikas abzustimmen.
Hinter den Kulissen wird derzeit von Regierungsvertretern und New Work Enterprises
vor allem an drei oder vier modellhaften Projekten, an deren Beispiel die Wirksamkeit
und das Potential der Neuen Arbeit unter Beweis gestellt werden soll. Im Mittelpunkt
steht dabei die Grundversorgung der bitterarmen Slumbewohner. Der Einsatz von
vertikalen Gärten wird bereits in 7 Slums erprobt, Hausbauprojekte in
der Monolithic-Dome Bauweise sind in Planung.
Dringender Bedarf besteht noch darin, Kontakt zu Konstrukteuren und/oder Firmen herzustellen, die sich auf die Herstellung von Generatoren oder Kühlschränken spezialisiert haben. Zwei Produkte, die alsbald in einer nord-südlichen Allianz von Associates in Südafrika entstehen sollen.
Zum Weiterlesen:
New Work in Südafrika
